Allgemeines

Roadtrip USA 2018

Der Urlaub in 2017 war gut, richtig schön. Mir war schnell klar, hier muss ich wieder hin. Denn der Südwesten der USA hat einfach so viel zu bieten, das schafft man nicht alleine in einem 3-wöchigen Urlaub. Somit ging es dieses Jahr wieder für mich nach Utah, nochmal 3 Wochen ab in die Wüste. Diesmal hab ich mich auch bewusst gegen Kalifornien entschieden, denn der Weg von Los Angelas oder San Francisco aus rüber nach Utah ist doch ziemlich lang. Der Flug sollte mich 2018 direkt in die Stadt der Sünde führen – Las Vegas.

Im vergangenen Jahr 2017 hatte ich den Flug nach San Francisco erst etwa 2 Monate vor Urlaubsbeginn gebucht, dies Jahr sollte es anders werden, die Tour sollte besser geplant werden. Eine deutlich frühere Planung war auch notwendig, da ich versuchen wollte, Permits für die Wave (Kanab / Coyote Buttes) und die Subway (Zion National Park) zu bekommen. Die Standard Hikes macht ja eh jeder 😉

Permits

Für die Wave muss man sich vier Monate im Voraus bereits für ein Permit bewerben, bei der Subway sind es nur drei Monate. Im September sollte es rüber gehen, demnach musste die grobe Route bereits im Mai stehen. Um meine Chancen in den Lotterien zu vergrößern, sollten es die letzten 2 Wochen September und die erste Oktoberwoche werden.

The Wave

Der Andrang auf die Permits ist riesig, vor allem für die Wave bewerben sich auf 10 Plätze jeden Monat mehrere 100 Personen! Für September waren es ca. 600. Die restlichen 10 Permits pro Tag werden im Visitor Center vor Ort verlost, wo dann teilweise auch wieder über 100 Personen es versuchen. Erst mal war bei der Route wichtig, dass ich nicht am Wochenende in Kanab bin, sondern unter der Woche. Somit sind es nicht mehr 800-1000 Leute auf die 10 Permits, sondern nur bis zu 600.

Ein Permit zu erhalten ist vom Grundsatz her ziemlich einfach: Man geht auf die BLM Seite und klickt auf Apply for Lottery Here. Ein Video anschauen und bestätigen, anschließend noch Name, Daten, Anzahl der Personen und Kreditkartennummer angeben (ja, die Teilnahme an der Lotterie kostet bereits $5) und fertig ist die Geschichte. Danach heißt es warten, Anfang des nächsten Monats kommt dann die E-Mail, ob man ein Permit erhält oder nicht.

Anfang Juni kam dann die E-Mail, dass es leider nicht geklappt hat. Nun gut, ich hatte ja noch einen Alternativtermin im Oktober. Also wieder $5 für die Lotterie ausgegeben und bis Anfang Juli warten. Leider hat’s auch für Oktober nicht geklappt und die Wave bleibt ein offenes Kapitel für mich.

The Subway

Die Subway – offiziell Left Fork of the North Creek – ist ein natürlicher Tunnel, der aussieht wie ein U-Bahn Tunnel. Daher kommt dann auch der Name für dieses Phänomen.

Ein Permit für die Subway zu erlangen ist deutlich einfacher als für die Wave. Pro Tag dürfen 80 Personen den Trail besuchen, davon werden 60 drei Monate im Voraus, die restlichen 20 werden erst kurz vorher verlost. Der Ablauf ist ähnlich wie bei der Wave, einfach auf der Webseite des National Park Services (NPS) Name, Daten, Anzahl der Personen und Kreditkartennummer angeben (auch hier kostet die reine Teilnahme an der Lotterie $5) und abschicken.

Das Innere der Subway

Bei ca. 300-400 Permit Requests pro Tag liegt die Subway (zum Glück) deutlich hinter der Wave und die Chancen auf ein Permit sind deutlich höher. Wie ihr am Bild rechts schon sehen könnt, kam am 5. Juli dann die E-Mail, dass ich tatsächlich ein Permit erhalte. Die Vorfreude auf diesen Hike war natürlich riesig. Passenderweise war der Permit für den dritten Tag im Zion gültig, im Nachhinein hat sich das als perfekt rausgestellt – mehr dazu später in den entsprechenden Beiträgen.

Die Route 2018

Im Gegensatz zu 2017 war ich diesmal nicht alleine unterwegs, nachdem eine Freundin, die ursprünglich mit wollte, kurzfristig den Job gewechselt hat, musste ich mich nach einem neuen Reisepartner umsehen. Ein Freund hat sich dann kurzfristig noch gefunden und das hat die Reiseroute dann noch beeinflusst. Alleine wäre ich nicht noch einmal zum Grand Canyon gefahren.

Nun aber genug zur Vorbereitung, hier die Route mit Berichten:

Die Route

Die Tage 19 und 20 waren im Voraus eigentlich für Sedona eingeplant, doch die Pläne mussten sich ändern: Die letzten Tage hat uns der Tropensturm Rosa einen Strich durch die Rechnung gemacht. am Tag 19 hat es durchgehend geregnet und – wie ich hinterher erfahren habe – war Sedona komplett gesperrt. Somit bin ich von Flagstaff über Kanab und den Zion zurück nach Las Vegas gefahren, während Stephan nach San Diego gefahren ist.

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